Neuigkeiten

Auf dieser Seite finden sie aktuelle Entwicklungen, Informationen und Ausschreibungen aus dem Bereich Bildung und Vermittlung in Museen.

19.07.2017

wiss. Referent*in (Museumsberatung und –betreuung in der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen)

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege
sucht für die Dienststelle der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen
in Weißenburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet für die Dauer von 2 Jahren

eine/n wissenschaftliche/n Referentin/en zur Mitarbeit im vielseitigen Aufgabenbereich der Museumsberatung und –betreuung in der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege ist die staatliche Fachbehörde des Freistaats Bayern für Denkmalschutz und Denkmalpflege. Es führt die Bayerische Denkmalliste, berät und informiert in allen Fragen der Bau- und Kunstdenkmalpflege sowie der Bodendenkmalpflege und berät und fördert die Projekte der 1250 nichtstaatlichen Museen. Die zu diesem Zweck eingerichtete Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern ist Teil des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. In den sechs Dienststellen des Landesamtes für Denkmalpflege arbeiten mehr als 300 Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in München sind dies Thierhaupten bei Augsburg, Weißenburg, Nürnberg, Regensburg und Schloss Seehof bei Bamberg.
Als zentrale Servicestelle des Freistaats Bayern unterstützt die Landesstelle die mehr als 1250 nichtstaatlichen Museen des Landes und deren Träger bei Neuplanungen sowie allen fachlichen Fragen des Museumsalltags.
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Universitätsstudium in Kunstgeschichte, Geschichte, Kulturwissenschaft/ Volkskunde und/oder der Erziehungswissenschaften/Pädagogik (Promotion wünschenswert). Der Aufgabenbereich umfasst neben der Betreuung der kunst- und kulturgeschichtlichen Museen insbesondere die Betreuung und inhaltliche Weiterentwicklung der Bayerischen Museumsakademie, bei der die Landesstelle eine der Trägerinstitutionen ist. Die Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen wird erwartet.

Wir erwarten von Ihnen in fachlicher Hinsicht:

  • Fundierte Kenntnisse in museumsrelevanten Fachwissenschaften, u.a. der Landesgeschichte sowie Kunst- und Kulturgeschichte Bayerns sowie bei den Themenfeldern Kulturelle Bildung sowie Didaktik und Vermittlung
  • mehrjährige einschlägige Berufserfahrung, insbesondere im Bereich der Konzeption und Organisation von musealen Präsentationen und Ausstellungen oder ausstellungsbezogenen Vermittlungsprogrammen
  • Erfahrung in der Ausarbeitung von Bildungskonzepten für Museen
  • ausgewiesene Erfahrung bei der Konzeption und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen
  • Kenntnisse und Erfahrung in den Themenbereichen Inklusion und Interkultur sind erwünscht

An weiteren Eignungen bringen Sie mit:

  • Allgemeine Dialogfähigkeit, insbesondere bei Beratungsgesprächen mit den haupt- und ehrenamtlichen Partnern in den Museen, bei Gremienarbeit und Moderation
  • Interesse an innovativen Museumsentwicklungen und didaktischen Fragestellungen
  • Hohes Engagement und Flexibilität
  • Konzeptionelles Denken und Teamfähigkeit
  • Organisationstalent und Kreativität
  • Führerschein/Fahrerlaubnis Klasse B und gute Fahrpraxis

Der befristete Arbeitsvertrag wird zunächst für die Dauer von zwei Jahren geschlossen. Es können daher nur Bewerber/Innen berücksichtigt werden, welche zuvor noch nie in einem Arbeitsverhältnis mit dem Freistaat Bayern gestanden haben. Eine spätere Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ist nicht ausgeschlossen.

Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 13 TV-L, Dienstort ist Weißenburg.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

19.07.2017

Referent*In für Kulturelle Bildung

In der Metropolregion FrankfurtRheinMain haben sich 46 Städte, Landkreise und der Regionalverband zur KulturRegion zusammengeschlossen. Über die Ländergrenzen hinweg vernetzt die gemeinnützige Gesellschaft seit 2005 die vielfältige lokale und regionale Kultur und fördert die interkommunale Zusammenarbeit. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern präsentiert sie Projekte und setzt Impulse zu wechselnden Themen.

In der KulturRegion FrankfurtRheinMain GmbH ist zum 1. Oktober 2017 folgende Position zu besetzen:

ReferentIn für Kulturelle Bildung

(Mit 20 Wochenstunden. Zunächst freiberuflich mit Aussicht auf Festanstellung 2018)

Kulturelle Bildung ist eine Querschnittsaufgabe der KulturRegion, die bei allen Projekten und Veranstaltungen eine wichtige Rolle spielt. Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur zu eröffnen und um sie lebendig zu erleben und gestalten können - kooperiert die KulturRegion mit Schulen, diversen zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie mit sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie Unternehmen. Darüber hinaus berät die KulturRegion Kommunen und bietet eine Plattform zur Vernetzung und für den fachlichen Austausch.

IHRE AUFGABEN:
- Strategische (Weiter-) Entwicklung der Querschnittsaufgabe kulturelle Bildung
- Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung und Durchführung von Angeboten der kulturellen Bildung in den Projektreihen der KulturRegion und der Gesellschafter.
- Akquisition von Fördermitteln (Stiftungen, Land, Bund, EU)
- Zentrale/r AnsprechpartnerIn sein für Beratung bei der Antragstellung
- Aufbau von Strukturen und Entwicklung von Strategien für die zielgruppengerechte Verbreitung der Angebote
- Aufbau und Pflege von Kontakten zu Multiplikatoren und Partnern aus den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales, Internationales.
- Vernetzen und Informationsaustausch mit Akteuren und Förderern der kulturellen Bildung sowie Repräsentation der KulturRegion bei Veranstaltungen/Tagungen/Symposien.
- Planung und Durchführung von Veranstaltungen der KulturRegion für Vernetzung und Fachaustausch.
IHR PROFIL:
- Studienabschluss mit Schwerpunkt im Bereich Kulturelle Bildung, Kulturpädagogik, -wissenschaften, -management, -vermittlung oder vergleichbare Qualifikation
- Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in den genannten Aufgabenbereichen
- Kenntnisse der aktuellen Diskurse, AkteurInnen und Förderstrukturen der
Kulturellen Bildung in der Region FrankfurtRheinMain sowie auf Bundes- und Länderebene (insbesondere Hessen)
- Bestehende Kontakte und Vernetzung in der Region FrankfurtRheinMain im Kultur- und/oder Bildungsbereich von Vorteil
- Erfahrung in der Antragstellung und Abrechnung von Fördermitteln
- Erfahrungen in Beratung und Begleitung von Projekten sowie im Projektmanagement
- Guter Teamplayer, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Serviceorientierung
- Freude an interdisziplinärer, interkultureller und interkommunaler Arbeit mit verschiedenen Kultursparten und Kooperationspartnern
- Rasche Auffassungsgabe, konzeptionelle und strategische Kompetenz
- Selbständige, strukturierte und engagierte Arbeitsweise
- Sicherheit im Umgang mit Office- und Internet-Anwendungen
- Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau, gute Englischkenntnisse

WAS WIR BIETEN:
- Eine vielseitige und sinnstiftende Tätigkeit
- Ein gut aufgestelltes freundliches, kompetentes und engagiertes Team
- Ein hohes Maß an selbständigem Arbeiten
- Arbeitsplatz in zentraler Lage am Frankfurter Hbf und Jobticket
- Weiterbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten
- Entgelt orientiert am TVÖD

19.07.2017

Volontär*in Deutsches Uhrenmuseum

An der Hochschule Furtwangen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Volontärin/Volontär Deutsches Uhrenmuseum

zu besetzen.
Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39,5 Stunden (100 %). Die Eingruppierung erfolgt nach den Vergütungsrichtlinien für Volontärinnen und Volontäre Baden-Württemberg. Dienstort ist Furtwangen

Das Deutsche Uhrenmuseum ist ein technik- und kulturgeschichtliches Spezialmuseum im Schwarzwald mit 1600 qm Ausstellungsfläche, 14 Beschäftigten und rund 60.000 Besuchern pro Jahr (Hauptsaison ist das Sommerhalbjahr).

Das Volontariat bietet die Möglichkeit zu einer breiten Einarbeitung in die Museumspraxis.

Wir erwarten:

  • Abgeschlossenes Studium in einem museumsrelevanten Fach (z.B. Geschichte, Volkskunde, Kunstgeschichte)
  • Erste Museumserfahrungen (Praktika, Werkverträge) sind von Vorteil
  • Gute Französischkenntnisse

Wir bieten:
Eine interessante und vielseitige Tätigkeit in einem motivierten und aufgeschlossenen Team mit allen im öffentlichen Dienst üblichen Leistungen.

Die Hochschule strebt eine Erhöhung ihres Frauenanteils an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.

05.07.2017

Gästeführer / Tour Guide gesucht

Das Deutsche Fußballmuseum inszeniert seit Oktober 2015 das Phänomen Fußball und seine Faszination in einer interaktiven Erlebniswelt für Groß und Klein. In der modernen Ausstellung mit rund 1.600 Exponaten begibt sich der Besucher auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit und erlebt Fußballgeschichte in allen Facetten und allen Sinnen. Die spektakuläre Szenografie verbindet Fans und Schiedsrichter, Amateure und Profis, Frauen- und Männerfußball.

Das Deutsche Fußballmuseum sucht ab sofort flexible Gästeführer (w/m) zur Ergänzung des bestehenden Teams. Wir sind ein hochmotiviertes Team voller Tatendrang! Sie sind fußballaffin und redegewandt und möchten die Begeisterung unserer Gäste wecken? Dann freuen wir uns auf Sie und Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen via E-Mail an Anne Alberti: bewerbung@fussballmuseum.de.

Eine ausführliche Stellenausschreibung finden Sie hier

19.06.2017

Studentische Hilfskraft (20 Stunden/Woche)

Die Stiftung Berliner Mauer sucht ab 18. September 2017 eine studentische Hilfskraft für die Gedenkstätte Berliner Mauer im Bereich Historisch-politische Bildungsarbeit.

Aufgaben

  • Bearbeitung von Seminaranfragen über das Buchungssystem (Datenbank)
  • Unterstützung bei der Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Seminarveranstaltungen
  • Pflege der Adressdatenbank
  • Allgemeine Zuarbeiten (Recherche, Kopieren etc.)

Vergütung: Euro 10,98 /Std.

Anforderungen

  • InteressentInnen sollten ein geistes- bzw. sozialwissenschaftliches Fach studieren und das Grundstudium/Bachelorstudium abgeschlossen haben.
  • Kenntnis und Erfahrung in der Anwendung verschiedener Datenbanken
  • Sehr gute Kenntnis des MS Office-Pakets (v.a. Word, Excel, PowerPoint)
  • Ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten
  • Medienkompetenz
  • Zeitliche Flexibilität
  • Hohe Kommunikationsfähigkeit
  • Fremdsprachenkenntnisse: Englisch gut in Wort und Schrift
  • Hohe Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Eigeninitiative
19.06.2017

Mitarbeiter*Innen in der Museumspädagogik

Das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid sucht für die Durchführung von museumspädagogischen Angeboten speziell für Schulklassen freie MitarbeiterInnen auf Honorarbasis.

Seit über 80 Jahren erschließt, dokumentiert und vermittelt das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid umfassend Leben, Werk und Wirken Wilhelm Conrad Röntgens. Als weltweit einzige Einrichtung dieser Art wurde das Museum in den letzten Jahren Zug um Zug - im Rahmen einer grundlegenden Restrukturierung, Neuprofilierung und umfangreichen Erweiterung - vom wissenschaftszentrierten Spezialmuseum zu einem lebenspraktischen Themenmuseum für kreatives Forschen und erlebnisreiches Entdecken umgestaltet. Präsentiert werden neben Leben und Werk Röntgens die vielschichtigen Anwendungsmöglichkeiten der Röntgenstrahlen in unterschiedlichen Bereichen, wie z. B Medizin, Physik, Werkstoffprüfung, Kunst, Archäologie, uvm.

Ihre Aufgaben
Wir suchen vor allem MitarbeiterInnen, die uns unterhalb der Woche in der Vermittlungsarbeit für Schulklassen unterstützen. Zu unseren Angeboten für Schulklassen gehören:

  • Führungen durch die Dauerausstellung des Museums
  • Digitalen Themenralleys
  • Workshops für Grundschulklassen

Unser Angebot

  • Freie Mitarbeit auf Honorarbasis
  • Einblicke und Erfahrungen in vielfältige museumspädagogische Angebote eines technisch-naturwisenschaftlichen Museums
  • Einarbeitung und Unterstützung bei der Durchführung der Angebote
  • ein kollegiales Zusammenarbeiten und eine gute Arbeitsatmosphäre mit netten KollegInnen
  • regelmäßige Weiterbildungen und Austausch innerhalb des Vermittlungsteams

Erwartet wird, dass Sie

  • über gute naturwissenschaftliche Kenntnisse verfügen, oder die Bereitschaft sich darin einzuarbeiten
  • Interesse an der physikalischen und medizinischen Themen haben
  • Menschen für naturwissenschaftlich-technische Themen begeistern können
  • bereits  praktische Erfahrungen im Bereich der Vermittlung und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gemacht haben,
  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten besitzen und
  • eventuell eine Fremdsprache (vorzugsweise Englisch) beherrschen.
10.06.2017

"Zwischen den Generationen"

7. Treffen der Fachgruppe "Generation 60plus"

Programm folgt in Kürze

07.06.2017

Sachbearbeiter*in

In der Abteilung Bildung/Kommunikation der Generaldirektion der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz ist im Rahmen der „Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen” zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiters
Entgeltgruppe 8 TVöD
Kennziffer: SMB-GD-27-2017

befristet bis zum 31. Dezember 2020 zu besetzen.

Die Kulturstiftung des Bundes und die Staatlichen Museen zu Berlin haben gemeinsam „lab.Bode - Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen“ gestartet. Diese umfasst die Einrichtung eines modellhaften Vermittlungslabors am Bode-Museum der Staatlichen Museen zu Berlin, das über vier Jahre mit Berliner Schulen zusammenarbeitet, sowie die bundesweite Förderung von 21 wissenschaftlichen Volontariaten im Bereich der Vermittlung an Museen mit Sammlungsschwerpunkt Kunst. Im Zusammenwirken beider Module soll sich modellhaft eine zukunftsfähige Vermittlungsarbeit in Museen abzeichnen. Die Ergebnisse der Initiative werden allen Museen in Deutschland zur Verfügung gestellt.

Aufgabengebiet:
Projektsachbearbeitung für die „Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen“ ● Fördermittelabwicklung ● Leistungsvergabe und Vertragsmanagement ● Büroorganisation und Projektadministration ● organisatorisches Vor- und Nachbereiten von Projekten und Veranstaltungen ● Pflegen von Projektdatenbanken und Dateneingabe in Veranstaltungsmanagementsysteme

Anforderungen:
abgeschlossene Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten bzw. abgeschlossener Verwaltungslehrgang I oder abgeschlossene Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Bürokommunikation bzw. Bürokauffrau/-mann oder gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen ● mehrjährige Berufserfahrung in kaufmännischen/administrativen Tätigkeiten, möglichst in einer öffentlichen Institution im Kultur- oder Wissenschaftsbereich ● nachweisbare fundierte Kenntnisse des öffentlichen Rechts insbesondere des Zuwendungs-, Vergabe- und Bundesreiskostenrechts ● nachweisbare Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation ● sichere Beherrschung der modernen Bürokommunikation (MS Office-Paket) sowie allgemeine EDV-Kenntnisse werden vorausgesetzt ● sehr gutes sprachliches Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift in deutscher und englischer Sprache ● hohes Maß an Organisationsvermögen ● Teamfähigkeit.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als interdisziplinäre Kultur- und Forschungseinrichtung bietet die SPK familienfreundliche Arbeitsbedingungen und gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Eine Besetzung mit Teilzeitbeschäftigten ist grundsätzlich möglich.

02.06.2017

VW-Fellowship 2017 in der 
 Städtischen Galerie Wolfsburg

Der Förderverein der Städtischen Galerie Wolfsburg, jugend in der galerie e.V., und der Volkswagen Konzern schreiben erstmals ein Stipendium für KunstvermittlerInnen aus. Mit der VW-Fellowship werden KunstvermittlerInnen sowie innovative Ansätze für die Vermittlung zeitgenössischer Kunst gefördert. Das Stipendium wird für jeweils ein Jahr vergeben.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1974 erachtet die Städtische Galerie Wolfsburg, das kommunale Museum für zeitgenössische Kunst im Schloss Wolfsburg, den Bildungsauftrag als eine zentrale Aufgabe. Für den Volkswagen Konzern bedeutet die Förderung der kulturellen Bildung einen wesentlichen Bestandteil seines internationalen Engagements für Kunst und Kultur. Ziel der Unterstützung ist ein besseres Verständnis kreativer Prozesse, um herkömmliche Routinen und Verhaltensweisen im Umfeld einer sich verändernden Gesellschaft im Zeitalter der Digitalisierung zu überprüfen und neue Sichtweisen zu eröffnen.  

Die technologischen Entwicklungen, die gesamtgesellschaftlichen Umbrüche und die globalen Migrationsprozesse erfordern und bedingen eine Veränderung und Aktualisierung des Bildungsauftrages eines Museums. Die verschiedenen Diskurse der Kunstvermittlung werden zwar in der Forschung und Lehre thematisiert, können aber nur selten in der Praxis und in Zusammenarbeit mit Museen frei erprobt und umgesetzt werden. Das von Volkswagen unterstützte Stipendienprogramm fördert experimentelle Formate der Kunstvermittlung in Anbindung an die Städtische Galerie Wolfsburg.

Die Städtische Galerie versteht sich als eine offene, kreative und experimentelle Kultureinrichtung. Das Vermittlungsprogramm begreift die Besucherinnen und Besucher – ob jung oder alt – als aktive GestalterInnen von Lernprozessen. Ziel aller Veranstaltungen ist es, bei der Vermittlung der Ideen motivierend tätig zu werden, Möglichkeiten künstlerischer und gestalterischer Ausdrucksformen aufzuzeigen und damit die Fähigkeit zur Gestaltung der eigenen Umwelt, des eigenen Lebens zu fördern. Wir akzeptieren die Autonomie, Kompetenz und das soziale Eingebundensein unserer Besucherinnen und Besucher ebenso wie ihre Unterschiedlichkeit in Bezug auf Alter, Herkunft, Motivation, Interesse und Wissen. Jede und jeder ist mit seinen Erfahrungen willkommen. Es ist unsere Intention, Räume und Situationen zu schaffen, in denen die Betrachtenden die Möglichkeit haben, freie Entscheidungen zu treffen. Kunst soll erfahrbar werden als Ressource autonomen Denkens und Handelns. Mit der Bürgerwerkstatt in den Remisen stehen Werkstatträume zur Verfügung, die optimale Bedingungen für das gestalterische Umsetzen mit Materialien und Gruppenarbeit bieten, aber auch die Präsentation von Ergebnissen ermöglichen. Die 2016 neu entwickelte Fläche „Dein.Raum“ stellt eine weitere interessante Vermittlungsplattform dar.

Stipendienziel 

Die VW-Fellowship soll KunstvermittlerInnen den Freiraum und die Möglichkeit bieten, innovative Methoden und Formen der Kunstvermittlung zu entwickeln und zu denken. Von den StipendiatInnen wird erwartet, dass sie in Anbindung an die Städtische Galerie Wolfsburg Vermittlungskonzepte und -strategien entwerfen, die im Anschluss in der Publikationsreihe  „Wolfsburg Papers“ (dt./engl.) veröffentlicht werden.

Daneben wird die Durchführung eines experimentellen Vermittlungsformats in „Dein.Raum“ erwartet, für das ein Budget in Höhe von 2.000,- € bereitgestellt wird.

In Form einer schriftlichen Berichterstattung erläutern und reflektieren die StipendiatInnen den Arbeitsstand (max. 2 DIN A4-Seiten), der ebenso in einer mündlichen Präsentation vor dem Team der Städtischen Galerie Wolfsburg quartalsweise erfolgt („Meilensteingespräche“).

Förderung 

Die Förderung erfolgt durch die monatliche Vergabe des Stipendiums in Höhe von 1.500,- € über einen Zeitraum von 12 Monaten (1. Oktober 2017 bis 30. September 2018). Die Auszahlung erfolgt quartalsweise im Voraus.


Die StipendiatInnen sind unabhängig und haben keine Residenzpflicht. Damit soll auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert werden. Bei Bedarf können die Gästeräume der Städtischen Galerie Wolfsburg genutzt werden. „Dein.Raum“ steht als Arbeits- und Projektraum zur Verfügung. Die StipendiatInnen sind eingebunden in die Infrastruktur und das Netzwerk der Städtischen Galerie Wolfsburg. 

Voraussetzungen

Das Stipendium richtet sich an AbsolventInnen der Fachrichtung Kunstpädagogik mit maximal fünf Jahren Berufserfahrung. Daneben können sich VermittlerInnen fachverwandter Richtungen oder KünstlerInnen bewerben. 
 Kriterien der Vergabe stellen insbesondere die bisher gesammelten Erfahrungen in der Kunstvermittlung, der berufliche Werdegang sowie eine erste Projektidee dar. 

Das Stipendium kann nicht gewährt werden, wenn die BewerberInnen während des Förderungszeitraumes regelmäßige Leistungen von Dritten (z.B. Aufenthalts- oder Arbeitsstipendien) erhalten. 

02.06.2017

Wissenschaftliche/r Volontär/in Bildung und Vermittlung

Am Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM)- Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrstsgeschichte, eines der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft soll eine auf zwei Jahre befristete Stelle als

Wissenschaftliche/r Volontär/in Bildung und Vermittlung

zum nächst möglichen Zeitpunkt besetzt werden. Die befristete Einstellung erfolgt auf der Grundlage der Regelungen des Gesetzes über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG). Das Entgelt beträgt 50 % der Entgeltgruppe 13 TV-L.

Das Volontariat bietet die Möglichkeit einer zweijährigen praxisbezogenen beruflichen Qualifikation im Museumswesen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Mitwirkung an der Konzeption und Umsetzung von Citizen-Science-Projekten im Zusammenhang mit der Neukonzeption der Dauerausstellung und damit verbundener Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus bietet das Volontariat die Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit Sammlungsobjekten, mit konservatiorischen und wissenschaftlichen Fragestellungen sowie im Bereich der digitalen Dokumentation zu erwerben.

Voraussetzung sind ein möglichst mit Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium in einem Fach der Geschichts-, Kultur-, Sozialwissenschaften und/oder Archäologie sowie die Bereitschaft, sich in Citizen-Science-Projekte einzudenken und in einer Ausstellung umzusetzen.
Ein/e erfolgreiche/r Kandidat/in verfügt über erste praktische Erfahrung im Museums- und Ausstellungsbetrieb (z.B. durch Praktika), Kommunikationsfähigkeit und Englischkenntnisse. Er/Sie ist bereit, sich mit überdurchschnittlichem Engagement und Teamgeist in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des DSM einzubringen.

Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund werden begrüßt. Schwerbehinderten Menschen wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.