Neuigkeiten

Auf dieser Seite finden sie aktuelle Entwicklungen, Informationen und Ausschreibungen aus dem Bereich Bildung und Vermittlung in Museen.

24.04.2018

Museumspädagoge*in

Die Stadtverwaltung Nürnberg ist eine moderne Dienstleisterin für mehr als eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger. Als eine der größten Arbeitgeberinnen der Region vertrauen wir dabei auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Engagement und Tatkraft die Stadt Nürnberg mitgestalten und besonders machen.Werden auch Sie Teil unserer starken Gemeinschaft und bereichern Sie uns als Museumspädagoge (m/w)
Entgeltgruppe 13 TVöD, unbefristet
Teilzeitbeschäftigung mit 19,5 Wochenarbeitsstunden

Einsatzbereich: Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
Stellen-ID: 23-SD3026

Ihre Aufgaben:
In enger Zusammenarbeit mit den Kuratorinnen und Kuratoren sind Sie für die fachwissenschaftliche und didaktisch fundierte Entwicklung und Organisation zielgruppenspezifischer Angebote zu Dauer- und Wechselausstellungen in den vom KPZ betreuten Häusern zuständig. Sie entwickeln museumspädagogische Vermittlungsangebote und Begleitmaterialien und organisieren deren Umsetzung. Weiterhin initiieren und realisieren Sie museumspädagogische Projekte mit verschiedenen Kooperationspartnern.

Ihr Profil:
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Dipl. [Univ.], Master [Univ.] oder Magister Artium) in einem kultur- oder museumswissenschaftlichen Fach ist unverzichtbar. Daneben erwarten wir berufspraktische Erfahrungen in der didaktischen Umsetzung und zielgruppenspezifischen Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse, Erfahrung in der selbstständigen Projektarbeit, fundierte museumspädagogische Methodenkompetenz, Teamfähigkeit sowie eine ergebnisorientierte Kommunikations- und Organisationskompetenz.

Unser Angebot:
Bei uns arbeiten Sie in einem vertrauensvollen Umfeld, geprägt von gegenseitigem Respekt und Teamgeist. Bei uns treffen Sie auf abwechslungsreiche Aufgaben, langfristige und sichere Perspektiven und profitieren von vielfältigen Fortbildungsmaßnahmen. Neben flexiblen Beschäftigungsmodellen bieten wir Ihnen eine attraktive Altersversorgung und zahlreiche Sozialleistungen wie etwa einen Zuschuss zum Firmenabo oder auch ein breit aufgestelltes Gesundheitsmanagement.

Ihre Bewerbung – Ihre Chance auf viele Möglichkeiten

24.04.2018

wiss. Volontär*in

Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main

sucht zum 1. August 2018 eine/n wissenschaftliche/n Volontär/in

Das Jüdische Museum in Frankfurt am Main ist das erste eigenständige Museum der Bundesrepublik Deutschland, das mit dem Auftrag gegründet wurde, jüdische Kulturen in Geschichte und Gegenwart erfahrbar zu machen. Es sammelt, bewahrt und erforscht Kulturgüter und Zeugnisse, die mit der jüdischen Geschichte Frankfurts verbunden sind.
Das Jüdische Museum unterhält zwei Häuser mit ortsspezifischem Charakter, in denen sich die Bedeutung Frankfurts als eines der wichtigsten Zentren jüdischen Lebens in Europa widerspiegelt. Seine Kunst- und kulturhistorischen Ausstellungen, Bildungsprogramme und digitalen Angebote ermöglichen es Interessierten aus aller Welt, die lebendige Vielfalt jüdischer Kulturen in einer historischen Perspektive kennen zu lernen.

Das Jüdische Museum befindet sich derzeit in einem grundlegenden Erneuerungsprozess, der eine Neugestaltung seiner beiden permanenten Ausstellungen wie auch die Renovierung und Erweiterung des Rothschild-Palais‘ umfasst. Die Neugestaltung des Museums Judengasse wurde im Frühjahr 2016 abgeschlossen, die Wiedereröffnung des Haupthauses ist für 2019 geplant.

Die Aufgaben des Volontariats am Jüdischen Museum Frankfurt umfassen:

  • Mitarbeit bei der Konzeption, Planung und Steuerung zielgruppenspezifischer Vermittlungsprogramme zur Kunstsammlung des Jüdischen Museums
  • Planung und Durchführung von Kooperationsprojekten mit Schulen
  • Mitarbeit an der Gesamtkonzeption des Vermittlungsprogramms für die neue Dauerausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt
  • Konzeption von Arbeitsmaterialien zu den Vermittlungsprogrammen des Jüdischen Museums Frankfurt
  • Mitarbeit an den strategischen Planungen zur Orientierung an Besucherinnen und Besuchern im Museum
  • Durchführung von Evaluationen
  • Verfassen eigener Beiträge auf den öffentlichen Kanälen des Jüdischen Museums

Das Volontariat findet im Rahmen der lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen statt, ein Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz. Fester Bestandteil des Volontariats ist die Teilnahme an einem umfangreichen Qualifizierungsprogramm in Berlin, eine ca. zweiwöchige Hospitation im Bode-Museum sowie die Konzeption und Umsetzung eines Vermittlungsprojekts für Jugendliche/ Schülerinnen und Schüler im Museum.
Voraussetzungen für ein Volontariat am Jüdischen Museum Frankfurt sind:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (M.A., Diplom oder äquivalenter Abschluss) in Kulturvermittlung, Kunst-, Museums- oder Kulturpädagogik, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft oder einer vergleichbaren Studienrichtung
  • Affinität für jüdische Geschichte und Kultur
  • erste praktische Erfahrungen im Bereich der Bildungs- und Vermittlungsarbeit in Museen
  • Interesse an der Konzeption und organisatorischen Umsetzung von Bildungsprojekten in Museen für verschiedene Nutzerinnen und Nutzern
  • erste Erfahrungen im Projektmanagement
  • Organisationtalent, Flexibilität und Belastbarkeit
  • ausgeprägte interkulturelle Kompetenz und Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung des Museumsprogramms, Kreativität und Eigeninitiative
  • sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift;

Bewerbungen von Interessentinnen und Interessenten mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich gewünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Das Volontariat wird mit einem Entgelt in Höhe von 50 % der Entgeltgruppe 13, Stufe 1, TVöD vergütet. Es ist auf zwei Jahre befristet und soll möglichst ab 1. August 2018 angetreten werden.

11.04.2018

Mitarbeiter*in für Museumspädagogik (19,5 Wochenstunden)

Der Bezirk Schwaben
sucht zum 01.8.2018 für das Schwäbische Volkskundemuseum Oberschönenfeld

eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für Museumspädagogik (19,5 Wochenstunden)

Aufgabenschwerpunkte

  • Konzeption, Koordination und auch Durchführung von Führungen und Mitmach-Programmen für Kinder, Schulklassen, Erwachsene und Familien,
  • Erstellung didaktischer Begleitmaterialien sowie Kooperation mit Schulen und weiteren pädagogischen Einrichtungen in Schwaben,
  • didaktische Konzepte für Ausstellungen, Qualitätssicherung und Evaluation,
  • Mitwirkung beim gesamten Aufgabenspektrum der Museumspädagogik und bei Veranstaltungen.

Erwartet werden

  • ein mit Magister, Master bzw. Diplom abgeschlossenes Studium, bevorzugt im Fach Europäische Ethnologie oder (Kunst-)Pädagogik, sowie fundierte museumspädagogische Erfahrungen in der Vermittlung kulturhistorischer Themen,
  • besucherorientiertes freundliches Auftreten, Teamfähigkeit, hohes Engagement, Eigeninitiative, Belastbarkeit, Flexibilität, auch bei den Arbeitszeiten, organisatorisches Geschick, EDV-Kenntnisse und PKW-Führerschein.

Wir bieten Ihnen
eine leistungsgerechte Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) sowie alle im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen.

03.04.2018

Volontär*in im Kulturbüro mit Schwerpunkt Museumspädagogik/Vermittlung

Der Landkreis Osnabrück gehört in Niedersachsen zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen mit niedriger Arbeitslosigkeit, weltweit führenden Herstellern innovativer Produkte, einer auch in den nächsten Jahren praktisch noch ausgeglichenen demografischen Entwicklung und einem lebens- und liebenswerten Arbeits- und Wohnumfeld. Als attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber bietet die Kreisverwaltung eine Vielzahl interessanter Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten.

Der Landkreis Osnabrück eröffnet im Herbst 2018 sein Museum in der Stadt Bersenbrück nach umfassender Gebäudesanierung und inhaltlicher sowie gestalterischer Neuordnung wieder. Inhaltlich ist das Museum zukünftig als Museum der Region Osnabrücker Nordland ausgerichtet und wird vom Team des Kulturbüros gemeinsam mit Ehrenamtlichen des Kreisheimatbundes Bersenbrück e.V. geführt. Weitere Informationen: www.museum-bersenbrueck.de

Aktuell ist zum 1. August 2018 im Fachdienst Bildung, Kultur und Sport, die Stelle

einer Volontärin/eines Volontärs im Kulturbüro
mit Schwerpunkt Museumspädagogik/Vermittlung

zu besetzen.

Ihre Aufgaben:

  • Sie arbeiten an der Entwicklung museumspädagogischer Angebote des Museums mit.
  • Sie etablieren und koordinieren ein vielfältiges museumspädagogisches Programm.
  • Sie knüpfen und pflegen enge Kontakte zu den Schulen und Kulturträgern der Region.
  • Sie führen selbst museumspädagogische Aktionen im Museum durch.
  • Sie unterstützen die Öffnung des Museums nach außen und entwickeln, koordinieren und begleiten Veranstaltungen im Museum.
  • Sie unterstützen die Koordination zwischen hauptamtlicher und ehrenamtlicher Museumsarbeit und fördern das Ehrenamt.
  • Sie planen und unterstützen partizipative Ausstellungen.
  • Neben dem museumspädagogischen Schwerpunkt bekommen Sie Einblick in die komplexen Arbeitsgebiete eines Museums und unterstützen auch die Neueinrichtung, Öffentlichkeitsarbeit, Depotarbeit sowie Planungen von Ausstellungen.

Ihr Profil:

  • Sie haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Bereichen wie Kulturwissenschaft, Geschichte, Volkskunde, Pädagogik, Museumswissenschaft oder in einem anderen für die Museumspädagogik qualifizierenden Fachgebiet.
  • Sie haben bereits erste Erfahrungen im Bereich der Museumspädagogik und/oder Vermittlungsarbeit gemacht; idealerweise mit Einsicht in die Bereiche Inklusion und Partizipation.
  • Sie besitzen ausgeprägte Kommunikations-, Analyse- und Organisationsfähigkeiten, haben Einfühlungsvermögen und Freude im Umgang mit Menschen jeden Alters und sind teamfähig.
  • Sie verfügen über Kenntnisse im Umgang mit MS Office und Social Media.
  • Sie sind bereit zur Tätigkeit auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten (bspw. bei Veranstaltungen).

Unser Angebot:

  • Wir bieten eine vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem motivierten und professionellen Team.
  • Wir garantieren familienfreundliche Arbeitsbedingungen und ermöglichen die persönliche Weiterqualifizierung.
  • Wir bieten ein auf zwei Jahre befristetes Arbeitsverhältnis. Das Entgelt beträgt 50 % der Entgeltgruppe 13 (TVöD).
26.03.2018

Museumsleiter*in (E 11)

Der Museumsverein Gröbziger Synagoge e.V. betreibt den Synagogenkomplex in der Stadt Südliches Anhalt, Ortsteil Gröbzig als Museum.
Es ist zum 01.07.2018 die Stelle

des Museumsleiters / der Museumsleiterin (E 11)

zu besetzen. Es handelt sich um eine unbefristete Stelle mit einer Arbeitszeit von 40 Wochenstunden. Der Arbeitsort ist die Stadt Südliches Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Arbeit des Museumsvereins wird überwiegend aus Fördermitteln des Landes Sachsen-Anhalt, des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und der Stadt Südliches Anhalt finanziert.

Aufgaben:

  • Weiterentwicklung der konzeptionellen Arbeit zum Museum Synagoge Gröbzig
  • Eigenständige Planung und Durchführung der strategischen Museumsaufgaben: Sammeln, Bewahren, Forschen, Präsentieren
  • Zusammenarbeit mit den Schulen und anderen Kultureinrichtungen der Region
  • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen des jüdischen Erbes in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus
  • Führungen von Besuchern durch Ausstellungen im Museum
  • Konzeptionierung, Vorbereitung und Umsetzung von Ausstellungen und Veranstaltungen
  • Vertretung des Museums nach außen durch Teilnahme an regionalen und überregionalen geschichtlichen und touristischen Projekten
  • Aufbau eines fachlichen Beirates
  • Zusammenarbeit mit dem Trägerverein und dem Programmbeirat
  • Verantwortlich für die Finanzplanung, Fördermittelüberwachung und deren Abrechnung

Anforderungen/Voraussetzungen:

  • Wissenschaftliche Hochschul- oder Fachhochschulausbildung in einem museumsrelevanten Fach, bevorzugt Geschichte, Museologie oder Kulturmanagement
  • Kenntnisse in Geschichte und Kultur des Judentums
  • Erfahrungen in der Museumsarbeit
  • Kenntnisse und Fähigkeiten in der Museumspädagogik
  • Motivationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit
  • Hohe soziale Kompetenz und Konfliktfähigkeit
  • Führerschein der Klasse B und die Bereitschaft zur Nutzung des eigenen PKW für dienstliche Zwecke
08.03.2018

Koordinator*in

Aus Mitteln der VolkswagenStiftung kann zum 1.10.2018 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg das Forschungskolleg „Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums: Vermittlungskonzepte für das 21. Jahrhundert“ eingerichtet werden, das der Lehrstuhl für Kunstgeschichte gemeinsam mit dem Germanischen Nationalmuseum (GNM) konzipiert hat. Mit diesem Forschungskolleg möchte die VolkswagenStiftung einen konzentrierten und paradigmatischen Impuls für eine stärkere Praxisorientierung in der Doktorand/inn/enausbildung geben.

Im Rahmen des Kollegs ist zum 1.10.2018 am Lehrstuhl für Kunstgeschichte (Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) die Stelle eines Koordinators bzw. einer Koordinatorin für vier Jahre zu besetzen.

Gerade im "postfaktischen" Zeitalter besteht eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung darin, über die historische - ebenso wie die aktuelle - Modellierung von Geschichte Rechenschaft abzulegen. Anhand der langen Geschichte des GNM soll erforscht werden, wie die Sammlungsbestände dazu benutzt wurden, im Einklang mit den jeweils dominanten intellektuellen, politischen und gesellschaftlichen Imperativen wechselnde historische Erzählungen bzw. "Entwicklungslinien" zu konstruieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Umsetzung der Forschungsergebnisse in innovative Vermittlungskonzepte. Durch ein museologisches Trainee-Programm am GNM, Workshops zum Erwerb von IT- und Management-Kompetenzen sowie die Chance, neuartige Vermittlungsformen anhand von Beständen des GNM zu erproben, sollen den Kollegiat/inn/en vielfältige außeruniversitäre Kar-rierewege eröffnet werden. Genauere Informationen über das Konzept des Forschungskollegs finden Sie auf der Seite
https://www.kunstgeschichte.phil.fau.de/forschung/forschungsprojekte/modellierung-von-kulturgeschichte-am-beispiel-des-gnm/.

Aufgaben des Koordinators bzw. der Koordinatorin:
- Administration und Koordination des Kollegs, z. B. Organisation von Workshops, Kolloquien, Vorträgen, Exkursionen etc.
- Beratung der Kollegiat/inn/en in wissenschaftlichen und organisatorischen Fragen
- Lehre auf dem Gebiet der Kunstgeschichte im Umfang von 2,5 SWS pro Semester
- eigene wissenschaftliche Weiterqualifizierung (eigenständige Forschungsarbeiten und Publikationen).

Bewerbungsvoraussetzungen:
- abgeschlossene Promotion in Kunstgeschichte mit nachgewiesenen hervorragenden Leistungen
- Forschungsprojekt aus dem Themenbereich des Forschungskollegs (ein Exposé von ca. 2 Seiten Länge ist mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen)
- Erfahrung in der Museumspraxis
- ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- sehr sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
- sehr gute Englisch-Kenntnisse.

Erwartet wird die Präsenz vor Ort und die aktive Teilnahme am Veranstaltungsprogramm.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Bewerbe-rinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt. Die FAU trägt das Zertifikat audit familiengerechte Hochschule.

Stellenbeschreibung:
Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, 40,1 h/Woche; Arbeitszeit: nach Vereinbarung.
Die Stelle ist befristet auf vier Jahre bis zum 30.9.2022.
Beabsichtigte Eingruppierung: Entgeltgruppe 13 TV- L. Zusätzlich können Reisemittel beantragt werden.

08.03.2018

Doktorandenstellen am Lehrstuhl für Kunstgeschichte

Aus Mitteln der VolkswagenStiftung kann zum 1.10.2018 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg das Forschungskolleg „Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums: Vermittlungskonzepte für das 21. Jahrhundert“ eingerichtet werden, das der Lehrstuhl für Kunstgeschichte gemeinsam mit dem Germanischen Nationalmuseum (GNM) konzipiert hat. Mit diesem Forschungskolleg möchte die VolkswagenStiftung einen konzentrierten und paradigmatischen Impuls für eine stärkere Praxisorientierung in der Doktorand/inn/enausbildung geben.

Im Rahmen des Kollegs sind zum 1.10.2018 sieben Doktorandenstellen am Lehrstuhl für Kunstgeschichte (Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) für jeweils vier Jahre zu besetzen. Die Ausschreibung richtet sich nicht nur an Kunsthistoriker/innen, sondern auch an Nachwuchswissenschaftler/innen aus zahlreichen anderen sammlungsrelevanten Fächern (siehe unten).

Gerade im "postfaktischen" Zeitalter besteht eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung darin, über die historische - ebenso wie die aktuelle - Modellierung von Geschichte Rechenschaft abzulegen. Anhand der langen Geschichte des GNM soll erforscht werden, wie die Sammlungsbestände dazu benutzt wurden, im Einklang mit den jeweils dominanten intellektuellen, politischen und gesellschaftlichen Imperativen wechselnde historische Erzählungen bzw. "Entwicklungslinien" zu konstru-ieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Umsetzung der Forschungsergebnisse in innovative Vermittlungskonzepte. Durch ein museologisches Trainee-Programm am GNM, Workshops zum Erwerb von IT- und Management-Kompetenzen sowie die Chance, neuartige Vermittlungsformen anhand von Beständen des GNM zu erproben, sollen den Kollegiat/inn/en vielfältige außeruniversitäre Karrierewege eröffnet werden.

Das 1852 in Nürnberg gegründete Germanische Nationalmuseum ist das größte kulturgeschichtliche Museum des deutschen Sprachraums. Seine Sammlungen umfassen ein großes Spektrum kultureller Erzeugnisse (Gemälde, Skulpturen und graphische Blätter, wissenschaftliche und musikalische Instrumente, archäologische, liturgische und medizinhistorische Objekte sowie Gegenstände des täglichen Gebrauchs aller Art, von Möbeln über Geschirr und Besteck bis Kleidung, Münzen und Spiel-zeug). Diesem breiten kulturgeschichtlichen Panorama entsprechend, lädt das Forschungskolleg Doktorand/inn/en aus geistes- und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen zur interdisziplinären Zu-sammenarbeit ein. Zielgruppe des Kollegs sind angehende Promovend/inn/en mit einer fachlichen Spezialisierung in einem oder mehreren der folgenden Bereiche: Kunst-, Kultur-, Medizin-, Sozial-, Geschlechter-, Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte, Ur- und Frühgeschichte, Alte Geschichte, mittelalterliche, neuere und neueste Geschichte, Buchwissenschaft, Digital Humanities, Informatik, Kunsttechnologie und Konservierung, Kunstpädagogik, Kulturmanagement, Medien-, Musik- und Theaterwissenschaft, Politologie, Soziologie und Theologie. Voraussetzung für die Aufnahme in das Forschungskolleg ist neben der wissenschaftlichen Qualifikation die Bereitschaft der Teilnehmer/in-nen, in der vierjährigen Kolleglaufzeit eine Dissertation an der FAU einzureichen, die sich innerhalb des Rahmenthemas „Modellierung von Kulturgeschichte“ mit Beständen und/ oder Aspekten der Museumsgeschichte des GNM befasst. Erwartet wird die Präsenz vor Ort und die aktive Teilnahme am Veranstaltungsprogramm.

Weitere Bewerbungsvoraussetzungen:
- Master-, Magister- oder Diplomabschluss in einem der obgenannten Fächer mit nachgewiesenen hervorragenden Leistungen
- sehr sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
- gute Englischkenntnisse.
Genauere Informationen über das Konzept des Forschungskollegs sowie Vorschläge für Dissertations-themen finden Sie auf der Seite
https://www.kunstgeschichte.phil.fau.de/forschung/forschungsprojekte/modellierung-von-kulturgeschichte-am-beispiel-des-gnm/.

Den üblichen Bewerbungsunterlagen beizufügen sind:
- ein Motivationsschreiben (Hinweise hierzu auf der genannten Webseite)
- ein Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers bzw. einer Hochschullehrerin.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fach-licher Leistung bevorzugt eingestellt. Die FAU trägt das Zertifikat audit familiengerechte Hochschule.

Stellenbeschreibung:
Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (65 % einer Vollbeschäftigung), 26,1 h/Woche; Arbeitszeit: nach Vereinbarung.
Die Stelle ist befristet auf vier Jahre bis zum 30.9.2022.
Beabsichtigte Eingruppierung: Entgeltgruppe 13 TV- L.
Stipendiat/inn/en erhalten im Rahmen des Kollegs einen Zuschuss zu den Publikationskosten ihrer Dissertation und können zusätzliche Reisemittel beantragen.

01.10.2017

Woher? Warum? Wie? Objekte aus der Zeit des Nationalsozialismus in der historisch-politischen Bildung